„Ist alles gut gegangen?“ Meine Anwort: „Ja, die Reise war erfolgreich!“ 

Und als Erläuterung nun ein paar wichtige Fakten und ein kleiner Ausflug in die praxisorientierte Persönlichkeitsbildung, illustriert mit ein paar Bildern zur Verinnerlichung.

 

  • Es sind alle Teilnehmenden 1800km aus eigener Muskelkraft gefahren. Und es hat auch niemand geschummelt.



  • Es waren alle Teilnehmenden während drei Wochen gesund. Ein paar kleinere Behandlungen von Druckstellen oder Knieschmerzen waren schon nötig.



  • Wir waren als Team unterwegs und konnten uns mit den zwischenmenschlichen Indifferenzen arrangieren. Das erachte ich bei 20 Personen (inkl. Begleiter) als nicht selbstverständlich.




  • Die alltäglichen Herausforderungen konnten gemeistert werden - manchmal ohne Problem, manchmal halt mit giftigen Zungen.



Vielleicht könnte man eine solche Reise auch als Feuerprobe oder Standortbestimmung der Selbständigkeit bezeichnen. Dafür zu sorgen, dass man Velofahren, Essen und Schlafen kann tönt zwar trivial. Man könnte es aber auch anders ausdrücken: Als Team ein vorgegebenes Ziel ohne Unterstützung oder Intervention des Vorgesetzten zu erreichen.


Nun ja, da gibt es stets bessere und schlechtere Wege. Das Problem ist einfach, dass man erst einmal die Fähigkeit entwickeln muss, den Unterschied zwischen besseren und schlechteren Wegen bewusst wahrnehmen zu können. Hinzukommt, dass besser und schlechter eine individuelle, subjektive Bedeutung hat.


Ich möchte nicht philosophisch werden, sondern einfach einen pragmatischen Ansatz erläutern: „Aus Fehlern lernt man.“ Und weil man als Begleitperson auch Teil des Teams ist, gehts dann halt mal nach 100km ohne Znacht ins Zelt, nicht als Bestrafung, sondern weil halt einfach die Organisation nicht so stimmig war.


Aber das ist zum Glück nur einmal vorgekommen. Das wichtigste an der Sache ist und bleibt jedoch der Erfolg. Auf ein Kein-Znacht müssen einige Super-Znacht folgen. Erst dann hat man Motivation und Relation.


An dieser Stelle eine herzliche Gratulation ans ganze FOSvelos-Team!

Florian Wolf

Von Muttenz bis Rotterdam

Hinweis: die Route stimmt nicht im Detail

Von Rotterdam zurück nach Muttenz

Hinweis: die Route stimmt nicht im Detail

Die Rückreise führte uns durch Holland Richtung Aachen und von dort aus auf wunderschönen Radwegen nach Monschau, Stadtkyll bis nach Trier. Weiter gings entlang der Mosel und der Saar durch Saarbrücken bis nach Mittensheim. Dann Richtung Osten durch die Vogesen entlang dem Kanal bis nach Strassburg und wieder Zurück nach Basel.